Portrait

*12.12.1993 in Bonn
Sternzeichen: Schütze
Größe: 184cm
Gewicht: 90kg
Wohnhaft in Essen
Rennverein: Kanu Gemeinschaft Essen
Heimatverein: Blau-Weiß Rheidt
Hobbys: Kanufahren, Biken
Lieblingsessen: Alles
Beruf: Bundespolizist

Karriere

2010 Abschluss „Mittlere Reife“ an der Elsa Brändström Realschule Essen
2011 Abschluss der 11. Klasse auf der Gesamtschule Süd in Essen
2017 Abschluss der Ausbildung bei der Bundespolizei Sportschule Kienbaum zum Polizeimeister

Erfolge

Unbenannt

 

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und bin in der ganzen Welt unterwegs, doch wenn ich Zuhause bin, verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meinen Freunden und meiner Familie.

Olympische Spiele Rio

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Wie ich zu meinem Sport gekommen bin

Ich bin über meine Eltern zum Kanu gekommen, es ist mir in die Wiege gelegt worden, denn meine ganze Familie ist mit dem Kanusport fest verbunden. Ob als Sportler, ehemaliger Sportler, Trainerin oder Trainer. Ich habe sozusagen schon immer gepaddelt. In der Grundschule hatte ich zudem noch Handball gespielt. Da ich aber nicht der Begabteste in Ballsportarten bin und meine Eltern im Kanusport so aktiv waren bzw. es noch immer sind, habe ich mich fürs Paddeln entschieden.

Meine Anfänge

Meine sportliche Kanulaufbahn begann im Wildwasser. Die ersten Rennen bestritt ich dort mit 6 Jahren für den OWV Oberkassel. Im Jahr 2004 wechselte ich zum WSV Blau-Weiß Rheidt. Dort machte ich dann meine ersten Erfahrungen im Kanu-Rennsport und ein Jahr später bestritt ich dort auch schon die ersten Rennen.

Die Grundlage

Im Jahr 2007 zog ich im Alter von 13 Jahren aus meinen Elternhaus in das Sport- und Tanzinternat nach Essen. Bis dahin war ich sowohl im Kanu-Wildwasser, als auch im Kanu-Rennsport aktiv. Doch nach dem Einzug ins Sport- und Tanzinternat Essen richtete sich mein Fokus immer weiter auf den olympischen Kanu-Rennsport. Im Jahr 2009 konnte ich im Vierer Kajak der Jugend meinen ersten Deutschen Meistertitel im Kanu Rennsport gewinnen.
Dann ging es sportlich steil bergauf. Doch erst konnte ich 2010 auf der Elsa-Brändström Realschule meine ‚Mittlere Reife‘ ablegen, um im selben Jahr noch auf der Junioren Europameisterschaft zu starten und einen Vizetitel und einen dritten Platz zu gewinnen. Ein Jahr später hatte ich mich wieder für das Junioren Nationalteam qualifiziert und konnte weitere Erfolge erzielen.

Der Weg in die Weltspitze

2012 war das erstes Jahr bei den ``Großen``, den Kajak Herren Leistungsklasse oder auch die Königsklasse genannt. Aufgrund der Olympischen Spiele in diesem Jahr und einer Kernmannschaft aus dem vorherigen Jahr gelang es mir trotz sehr guter Leistungen nicht, mich für das Nationalteam der Herren zu qualifizieren. Doch durch die hervorragenden Leistungen konnte ich bei der U23 Europameisterschaft und dem Weltcup in Moskau starten und zeigen, was ich drauf hatte. Im September des gleichen Jahres konnte ich zudem noch die Ausbildung bei der Bundespolizeisportschule Kienbaum beginnen und einen weiteren Lebensabschnitt in meinem Leben beginnen.
2013 endlich, nach dem zweiten Jahr in der Königsklasse, qualifizierte ich mich für das Nationalteam der Herren und setzte mich mit Markus Groß/Berlin im Kajak 2er durch. Die Bilanz des Jahres:`` Zweifacher Europameister und Weltmeister sowie eine erfolgreich bestandene Zwischenprüfung bei der Bundespolizei!``

Der Rückschlag

Das Jahr 2014 begann sehr gut und hätte nach dem erneuten Sieg bei der Europameisterschaft über 1000m an das Vorjahr anschließen können. Doch bei der Weltmeisterschaft in Moskau wollte es einfach nicht klappen und wir mussten uns mit zwei vierten Plätzen zufrieden geben. Eigentlich eine top Leistung, aber für uns nach dem Vorjahreserfolg ein herber Rückschlag.

Alles Getoppt

Es war ein besonderes Jahr, drei Topwettkämpfe: Europameisterschaft, EuroGames und die Weltmeisterschaft. Doch durch die ersten EuroGames in Baku verschob sich der komplette Saisonaufbau, die Europameisterschaft war noch vor der 2. nationalen Qualifikation. Aufgrund der Vorjahresleistung und einer guten Leistung auf der ersten nationalen Qualifikationen durften Marcus Groß und ich zur Europameisterschaft antreten. Dort konnten wir nach 2013 endlich wieder Doppeleuropameister werden. Danach ging es direkt mit den Europaspielen in Baku weiter. Nur olympische Strecken, Vorlauf über 1000m gewonnen, direkt in den Endlauf. Der Endlauf war eines der besten 750m Rennen, die ich je gefahren bin. Doch auf den letzten 250m fing sich unser Boot Algen ein und machte damit unseren Sieg zunichte. Den zweiten Platz konnten wir noch so gerade retten. Mit diesem Missgeschick ging es weiter zur Weltmeisterschaft nach Mailand, die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio. In einem spannenden Finale konnten wir das Rennen in einem für uns typischen Endspurt für uns entscheiden und wurden Weltmeister!
Viel wichtiger als der Titel, war die Qualifikation des Kajak Zweier über 1000m für die Olympischen Spiele in Rio.
1993-19991999-20072007-20112012-201320142015